Zähneknirschen & Pressen
Viele merken es nicht selbst – der Partner hört es nachts, oder der Zahnarzt sieht die Spuren. Knirschen und Pressen sind häufig, und sie hinterlassen mehr als nur Schlifffacetten.
Schulmedizinisch etabliertes Feld
- Jemand hat Ihnen gesagt, dass Sie nachts knirschen
- Morgens: müde Kaumuskeln, Verspannung, empfindliche Zähne
- Sichtbar abgeriebene Kanten oder kleine Risse im Zahnschmelz
- In anstrengenden Lebensphasen wird es schlimmer
Knirschen und Pressen (Bruxismus) sind meist kein Zahnproblem, sondern ein Verarbeitungsprogramm: Der Körper baut Anspannung über die Kaumuskulatur ab – vor allem nachts, wenn die bewusste Kontrolle fehlt.
Stress wirkt dabei „wie der Lautstärkeregler einer Musikanlage" – je mehr Anspannung, desto kräftiger arbeitet die Kaumuskulatur.
Bild aus der Kiefergelenk-Broschüre von Dr. Querling
Auf Dauer kann das Zähne, Muskulatur und Kiefergelenk belasten. Ob bei Ihnen gehandelt werden sollte, hängt vom Befund ab – nicht jedes Knirschen braucht eine Behandlung.
Wir schauen uns die Spuren an Zähnen und Muskulatur an, klären den Zustand des Kiefergelenks (Funktionsanalyse) und besprechen, was zu Ihrer Situation passt. Häufig ist das eine individuell gefertigte Schiene, die Zähne und Gelenk schützt und der Muskulatur erlaubt, wieder loszulassen. Was die Anspannung verursacht, kann eine Schiene nicht lösen – auch das gehört zur ehrlichen Beratung.
Erzählen Sie uns, was Sie spüren – am Telefon oder per Anfrage. Wir hören zu und sagen Ihnen ehrlich, ob eine Untersuchung sinnvoll ist.